Genna in love??!

Februar 27, 2008 by Ilmana

Also nee, kaum das der Kasi nun wieder in Stuttgart ist, kam was kommen mußte, Genna redet von einer Beziehung. Das ist jetzt nicht so, dass sie sich in jeden verliebt. Ich glaube nicht, dass sie so eine ist. (Ich kenne sie ja auch erst seit Oktober.) Aber mal im Ernst, sie kennt den Kasi aus Second Life, dieser Online World, wo sie bereits ein Paar waren…Dazu sag ich lieber gar nichts.

Auf alle Fälle chatten die Beiden schon seit Ewigkeiten jeden Tag und wenn Genna mit mir redet, dann fällt Kasi’s Name in jedem dritten Satz. Na und wenn mal nicht, dafür dann aber auch gleich 2x in jedem Viertem. Diese Anwandlungen haben eigentlich nur frisch Verliebte, oder?! Jedenfalls hat Kasi die Genna nun für fünf Tage besucht. Sie haben sich sogar das Bett geteilt, was ich ziemlich interessant finde, denn immerhin hat Genna den Typen nie wirklich vorher getroffen.

Letzten Freitag hatte ich nun, in der minder geglückten Pulp Nacht, selbst das Vergnügen den jungen Mann kennenzulernen. Und nein, er ist kein Massenmörder. Er ist eigentlich ein ganz Lieber, etwas schüchtern, aber das war ja zu erwarten. Zwischen den Beiden ist dann wohl auch etwas gelaufen (und nein, es war nicht mehr als nur ein Kuß) und nun sagt Genna, dass Kasi denkt, sie wären in einer Beziehung.

Die Situation kam mir gleich reichlich bekannt vor, denn Joon-Boy hatte diese Story auch drauf, aber der Süße kommt ja auch aus einer anderen Kultur. Da bedeutet ein Kuß wahrscheinlich auch schon die Welt. Naja, das ist jetzt übertrieben. Aber das steht jetzt auch nicht zur Debatte. Genna ist jedenfalls seit gestern reichlich durch den Wind. Das ist sie zwar eigentlich immer, also erhöhen wir einfach mal die Windstärke. Merkwürdigerweise setzt sie sich aber nicht mit der Frage auseinander, ob sie etwas für Kasi empfindet, sondern ob sie mit einer Fernbeziehung klar kommt, oder nicht… Jeder normale Mensch würde sich jetzt denken, aha, sie liebt den Typen also. Aber nein, nicht so schnell. Denn Genna mag ihn zwar, aber sie ist scheinbar nicht verliebt. Oder sie hat keinen Bock drauf… So ganz klar ist mir das nicht. Auf alle Fälle ist Genna eine weitaus stressigere Person, wenn so etwas wie Liebe in der Luft hängt. Ich denke ich sollte meine Aspirin aufstocken. Wenn Genna-in-Love mich im Duett mit meinem Drama-Kücken zutextet, könnte das zum Overload führen…

Nicht ohne meinen Koffer

Februar 26, 2008 by Ilmana

Als ich vorgestern wie jeden Sonntag bei meiner Oma und meinem Onkel anrief, kamen wir wie üblich auf unsere bevorstehende Reise in die USA zu sprechen. Für mich als absoluter Reisenarr gibt es generell nichts Schöneres als zu verreisen. Natürlich kommt dazu immer ein gewisser Aufwand insbesondere wenn wir allein eine Tour an die Westküste machen wollen. Eigentlich auch nicht weiter kompliziert. Zumindest dachte ich das bis jetzt. Nun gut. Das mein Onkel aus Allem eine Wissenschaft machen muss und auf alle seine Fragen die Antwort im Wunderwerk Internet sieht, die ich dann heraussuchen darf, bin ich bereits gewöhnt. Und wahrscheinlich hat seine minutiöse Reiseplanung auch etwas Gutes, denn so können wir wirklich den Urlaub intensiv ausnutzen, auch wenn ich ihn hin und wieder auf das Wesentliche an Sightseeing verweisen muss. Denn wer bitte will in den USA ein Schloss sehen, dass ein Mischmasch aus europäischer Architektur ist?

Mittlerweile dachte ich nun auch, dass wir alles geklärt hätten. Wären da nur nicht die Koffer. Bisher diente ich als eine Art Verleihzentrum jeglicher Art von Koffer in meiner Familie. Denn bei meinen unzähligen Auslandsaufenthalten und Umzügen kann ich ein gutes Sortiment an Gepäckstücken vorweisen. Generell sollte es ja kein Problem sein, dass Gepäck von drei Personen für drei Wochen in zwei großen Koffern unter zu bringen. Nun ja, wer das glaubt hat nicht mit meiner Oma gerechnet. Denn die alte Dame besteht partout auf ihren eigenen Koffer. Nichts mit Koffer teilen, wozu denn auch? Laut ihrer Berechnung passen doch 3 Koffer à 70cm ohne Probleme in den Kofferraum eines jeden Autos. Mir ist dabei schon bewusst, dass in den USA zwar alles größer (dabei aber nicht unbedingt besser) ist, aber es bleibt doch fraglich inwiefern sich meine Oma den Koffertransport vorstellt. Ganz zu schweigen wie wir zum Flughafen in Deutschland kommen. Mein Papa hat dazu nur ganz trocken gemeint, dass das Gepäck samt meiner Oma und meinem Onkel ohne Probleme hinten in seinem Hundefänger verstaut werden könnte. Sogar Paulinski hätte dann hinten noch Platz. Ich dürfte natürlich vorne sitzen.

Schade nur, dass es schließlich auf das Übliche hinauslief und zwar, dass der Klügere nachgibt. Der Klügere bin natürlich ich. Dabei aber auch irgendwie die Dumme. Denn während mein Onkel und meine Oma ihre normalen Koffer nutzen können, die sie eh nie voll bekommen werden, obwohl ich bei meiner Oma stark davon ausgehen kann, dass sie ihren halben Kleiderschrank mitnimmt – ich meine, hallo, wer bitte verpackt seine Blusen in einem extra Karton? – muss ich nun mein Gepäck in einem Handgepäckskoffer verstauen und in einem Cityrucksack. Auch wenn ich bestimmt nicht meinen gesamten Kleiderschrank für knappe drei Wochen Urlaub einplane, könnte es doch ein wenig knapp werden mit dem Platz, vor allem wenn ich in den USA wie geplant shoppen gehe. Wahrscheinlich bleibt mir dann nichts anderes übrig als in den USA einen neuen Koffer zu kaufen. Aber immerhin hat das auch wieder etwas Positives, denn so können sich mein Onkel und meine Oma den neuen Koffer jederzeit für ihre Reisen ausleihen. Mein Papa würde jetzt bestimmt wieder sagen, ‚das haben die von Anfang an so geplant.’

Geschmacksverirrungen

Februar 23, 2008 by Ilmana

Eigentlich kann man von einer Mainstream Disco, die dazu auch noch die einzige weit und breit ihrer Art ist, nicht viel erwarten. Alternativen gibt es in dieser Stadt ohnehin nicht viele. Aber ein echter Ruhrgebietler würde jetzt wohl nur sagen, Düdo ist doch gleich um die Ecke, wo ist das Problem?

Das Problem ist, dass ich mich weder mit dem Pendeln anfreunden kann, noch mit der Tatsache, dass das Pulp nicht in der Lage ist halbwegs vernünftige Musik für die Massen zu spielen. Dabei dürfte das doch eigentlich nicht weiter schwer sein. Es muß halt für jeden etwas dabei sein. Und andere Discos managen das doch auch. Aber nein im Pulp sind die DJ’s dazu nicht in der Lage. Ich war bis jetzt an einem Samstag da und mit der Hoffnung auf Besserung an einem Freitag. Aber Pustekuchen! Ich glaube die armen Menschen dort haben keine Ahnung von einer halbwegs anständigen Disco. Obwohl selbst das Publikum finde ich schon etwas suspekt. Ich habe noch nie eine Disco gesehen, wo alle Altergruppen von Preteens bis Rentner vertreten sind. Aber wie ich eingangs schon sagte, Duisburg hat in Sachen Discos und Clubs wirklich nicht viel zu bieten. Ob das Pulp deswegen so wenig Wert auf Qualität legt? Musikmäßig finde ich es ziemlich traurig, denn musikalische Abwechslung sucht man dort vergeblich. In der Grotte gibt es einfach nur stupiden NuMetal ohne jegliche Inspiration. An sich ist der Musikstil nicht schlecht, nur warum kann man das nicht etwas interessanter gestalten? Etwas Metal, Hardrock, Punkrock, Indie, Ska. Musikstile gibt es Beileibe genug, die man in Zusammenhang mit NuMetal auch spielen könnte. Das Gleiche gilt für diesen anderen Raum (keine Ahnung wie der getauft wurde), dort wurde ich gestern mit einem PUR Medley zugedröhnt. Hallo?! Muß denn so etwas sein? Wie wäre es denn mit einem bunten Mix aus Charts, R’n'B, Hip Hop, Pop, Dance und dazu die klassische “Schweinerunde” mit Oldies? So schwer kann das doch eigentlich nicht sein. Von dem Saal im 1. Stock möchte ich gar nicht erst anfangen; was da am Samstag abgeht bzw. was für Musik das da sein sollte, übersteigt meinen Verstand. Tja, und gestern war’s (leider?) erst ab 33 1/3. Da muß ich wohl noch etwas warten bis ich mir diese legendären Partys antun kann. Getränketechnisch ist der Laden auch ziemlich armselig ausgestattet.

Aber naja, ich denke ich werde das Pulp in Zukunft einfach vermeiden. Irgendwo ist doch eine gewisse Geschmacksgrenze erreicht, wo der Mensch nicht mehr in der Lage ist seine Ansprüche weiter herunterzuschrauben. Von daher werde ich mich nun gefügig in die Reihe der unzähligen Pendler einreihen. Und JA, ich weiß, Düsseldorf ist nicht das Ruhrgebiet, sondern das Rheinland. Was mir im Endeffekt aber trotzdem nur scheißegal sein kann. Denn ob nun Duisburg oder Düsseldorf als Stadt rockt Hamburg nun mal einfach weitaus mehr. ;)

…und wem kaue ich jetzt ein Ohr ab?!

Februar 21, 2008 by Ilmana

Es gibt Zeiten, da bedaure ich nur zu wenigen “Auserwählten” ein enges Verhältnis zu pflegen. Insbesondere an Tagen wie diesen, wo mich weiße Blätter anstarren und meine To-Do Liste eindeutig gegen mich arbeitet und ich unbedingt jemand bräuchte, der mir ein “Alles wird gut.” beruhigend zuflüstert.

Nun ja, ich bezweifle, dass die Technologie soweit fortgeschritten ist, dass das Internet Seelentröster spielen kann, aber immerhin kann es meinem Mitteilungsbedürfnis auch nicht entkommen. (vorausgesetzt natürlich die Verbindung kackt nicht ab >.<)

Wie dem auch sei, meine Ablenkung, a.k.a. alles Menschliche, hat mich verlassen und so bin ich meinem Paper wohl oder übel ausgeliefert. Das ist generell eigentlich eine gute Sache, wenn man bedenkt, dass ich es in zwei Wochen abgeben muß. Zu dumm nur, dass das in meinem Kopf noch nicht angekommen zu sein scheint.

Tja, und was machen meine beiden Liebsten? Während Genna mit Kasimir die Schönheiten Duisburgs genießt, sumpft mein Kücken allein durch Südchina. Ich hoffe es läßt dort keine Federn… Und Joon-Boy, mein Liebster, hat nichts außer seine Klausuren im Kopf.

Es ist natürlich äußerst fraglich wie lange mich ’dat Bloggen’ bei Laune halten kann. Ein guter Zuhörer macht nämlich noch lange keinen guten Gesprächspartner und ob ich ohne Genna’s beißenden Humor, dem Drama Kücken und den first-fight-then-kiss-and-make-up Diskussionen Joon-Boy’s leben kann, ist äußerst fragwürdig.

Aber man nimmt was man kriegt, oder?! Also auf ein Neues!